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Mai
14
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Ach ja – da ist man für ein paar Tage außerhalb der Reichweite jeglicher Online-Zivilisation und hat dann danach mit einer wahren Informationsflut zu kämpfen. Außer den Mails, die mich privat und beruflich überschüttet haben, wartete (nicht zum ersten Mal) ein gefüllter Google Reader auf mich. Und ich frage mich: sind die Informationen dort wirklich so wichtig, wie ich denke? Die Zeitung kann ich abbestellen – in ein Exemplar, dass ich am Wochenende wegen Nicht-Anwesenheit nicht lesen konnte, werfe ich kaum einen Blick. Aber die ungelesenen Blogbeiträge?
Bei der Durchsicht der 305 ungelesenen Beiträge gab es neues über Googles personalisierte Suchergebnisse, den momentan billigsten Pre-Paid-Tarif, das Publikum bei H&M, die Fortsetzung meiner Lieblingsserie Scrubs, Frank und sein neues iPhone, Volkswagens neuen Handytarif. Ich weiß nun um die mobile bzw. generelle Unerreichbarkeit des Dalai Lamas (im Gegensatz zum Papst – siehe hier) und die Unmöglichkeit mit mehreren Profilen im Netz anonym zu bleiben.
Doch frage ich mich – waren diese Informationshappen die investierte Lese-Zeit wert? Hätte ich nicht einfach auf: alle Nachrichten als gelesen markieren klicken sollen? Wie verfahrt ihr nach einem Urlaub mit euren abonnierten Feeds? Ich werde nach länger als einwöchiger Abwesenheit wohl in Zukunft einen sauberen Urlaubsschnitt und Neuanfang machen.