Nach den strengen Kritiken hatte ich im letzten Monat, in dem ich etwas zum Krimi-Wettbewerb der Süddeutschen Zeitung beitrug, einen anderen Namen gewählt. Herausgekommen ist diese Geschichte, die gleichzeitig eine der kleinen Vorgeschichten zu dem von mir verfassten, aber noch nicht bei einem Verlag untergebrachten Kriminalroman darstellt. So, und nachdem ich jetzt so lange auf die Folter gespannt habe – der Siegerkrimi kommt natürlich zuletzt…
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Von knutfinke
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Der erste Krimi nachdem ich den Wettbewerb im Juli gewonnen hatte. Dementsprechend hart fielen die Kommentare aus.
“Das Ledergeschäft bestand aus zwei Abteilungen. Die eine war für Jugendliche und eher durchschnittliche Steuerzahler, mit Sonderangeboten bis knapp unter einem Tausender. Die andere war äußerst exklusiv und lag buchstäblich eine Ebene über dem Rest des Ladens. Der charakteristische Geruch von Haut und Leder wurde mit jedem Schritt, den ich weiter in den Laden tat, stärker. Als ich die vier Stufen zur Oberklasse hinaufstieg, fiel mir ein anderer, unbestimmter Geruch auf…”(1)
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Von knutfinke
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Das ist einer meiner persönlichen Lieblinge. Aufgrund der Verlagerung der Handlung nach Japan entspann sich allerdings eine heiße Diskussion darüber, ob mal als Europäer über Japan schreiben darf (darf man – siehe auch Akunin) – und ob die wissenschaftliche Beschäftigung (ich studierte unter anderem auch Japanologie) in literarische Stücke einfließen darf.
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Von knutfinke
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Der erste Wurf, Januar-Krimi. Hat nicht die besten Kritiken bekommen, erzielte in der Publikumsabstimmung aber immerhin so viele Stimmen, dass ich ein Buchpaket bekommen habe(die ersten vier Bände der SZ-Krimi-Bibliothek).
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Von knutfinke
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Hatte ich schon geschrieben, warum ich eigentlich so viel lese? Das ganze verdanke ich Stephen King, und zwar nicht einem seiner Romane, sondern dem wirklich guten Buch “Über das Leben und das Schreiben”, in dem er sich nicht nur zu seiner wechselhaften Biographie, sondern auch über den Beruf und die Notwendigkeiten des Autors äußert. Autor zu werden, ohne zu lesen, ist für ihn schlicht unmöglich. Und da dies – trotz angenehmer Vollbeschäftigung auch immer noch mein Ziel ist (womit ich offensichtlich auch nicht alleine da stehe), lese ich viel, gern und diszipliniert. Zugegeben, meine häufigen Zugfahrten kommen dem auch entgegen.
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Von knutfinke
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