Auch eine Folge der Klimadiskussion… Nach den aktuellen Diskussionen rund um Lebensmitteltransporte, Klimawandel, CO2-Verbrauch,… achte ich verstärkt darauf, welche Lebensmittel ich einkaufe, und woher sie kommen. Eine Empfehlung, die immer wieder formuliert wurde: Äpfel aus Deutschland oder Europa kaufen statt der Ware aus Neuseeland, die einen weiten Transportweg hinter sich hat. Das tat ich auch brav bis ich mich fragte. Woher kommen eigentlich Äpfel mit dem Herkunftsland “Deutschland” im März, April oder Mai? (Alternativ gilt dies auch für die Wintermonate). Stehen irgendwo in Deutschland riesige Gewächshäuser, in denen die Äpfel auch im Winter heranreifen?
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Von knutfinke
Freitag, 9:00 Uhr. Pünktlich. Jede Woche. Ich wohne in einer Straße, die auch als Einkaufs- oder Kneipenstraße bezeichnet werden könnte. Da achten die Anwohner und Gewerbebetriebe natürlich auf Reinlichkeit. Deswegen findet jeden Freitag, gegen 9:00 Uhr das gleiche Ritual statt. Eine Frau, ausgestattet mit Laubbläser pustet Laub (im Sommer auch: kein Laub) vom Gehweg, ein älterer Mann kehrt die letzten Reste auf. Da der “Vertrag” offensichtlich nur für den Gehweg gilt, landet das meiste auf der Straße. Wäre es nicht besser, das Laub unter den nächsten Baum zu kehren. Als Dünger – oder Rückzugsgebiet für Stadtigel? Einziges Problem: der nächste Baum steht ca. 100 Meter entfernt.
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Von knutfinke