Wie hier angekündigt, nähere ich mich der Gesamtzahl meiner im letzten Jahr gelesenen Bücher. Grund genug, um die Liste des letzten Jahres vorzustellen (damals hatte ich noch kein festes Ziel). Jeweils mit Kurzkommentar, soweit ich mich noch an den Inhalt erinnern kann.
1. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Joanne K. Rowling (Unvermeidbar, wenn man die ersten Bände gelesen hat. Der Schluss hat mich allerdings nicht all zu sehr überrascht)
2. Die Geldmacher von Harlem – Chester Himes (Brutal, Krimi, gut)
3. Ein Mann Ein Buch – Augustin (Jetzt weiß ich endlich, wie viele Schuhe ich benötige, wie man ein Flugzeug landet und wie man sich im Puff verhält… Danke!)
4. Konzeptionspraxis – Hansen, Schmidt (berufliche Lektüre)
5. Die PR- und Pressefibel – Schulz-Bruhdoel (dito)
6. Superhero -Anthony McCarten (Beeindruckend schön, mit traurigem Schluss)
7. Der Großaktionär – Petros Markaris (Spannend, aber etwas tempoarm)
8. Die Sonne der Sterbenden – Jean-Claude Izzo (ist schon zu lange her…)
9. Chourmo – Jean-Claude Izzo (dito)
10. Total Cheops – Jean-Claude Izzo (Hier ist die Erinnerung etwas besser. Der erste Teil der Marseille-Trilogie, und für mich das erste Eintauchen in die literarische Welt von Izzo – sehr kulinarisch – interessant, ich sollte wohl doch irgendwann mal wieder nach Frankreich reisen)
11. Die Umarmung des Todes – Natsuo Kirino (selten so einen brutalen Krimi gelesen – puh – aber als ehemaliger Japanologie-Student auch “fachlich” interessant)
12. Die Schatten und der Regen – Hakan Nesser (ein typischer Nesser – ach, ich mag ihn…)
13. Erinnerung an meine traurigen Huren – Gabriel Garcia Márquez (Márquez hat eines der wenigen Bücher geschrieben, das ich nicht ausgelesen habe, dieses war besser, kurz, aber thematisch extrem gewöhnungsbedürftig)
14. Der Nazi & der Friseur – Edgar Hilsenrath (Schrieb ich gewöhnungsbedürftig? Ein Nazi als jüdischer Friseur in Israel, und man fiebert mit dem Nazi mit? Das ist seltsam, doch sehr gut geschrieben – sehr empfehlenswert)
15. Rosenrot – Arne Dahl (ein weiteres Mal die A-Gruppe – stets lesenswert!)
16. Tiefer Schmerz – Arne Dahl (dito)
17. Eine Geschichte von Liebe und Finsternis – Amos Oz (Beeindruckend die Lebensgeschichte des jüdischen Autors, tragisch die Geschichte seiner Familie und seiner Eltern)
18. Der Schwarm – Frank Schätzing (Naja – spannend, aber trotz der Dicke des Buches eine sehr “leichte” Lektüre. Nach meinem Geschmack sterben zu viele Protagonisten)
19. Der Schnupfen – Stanislaw Lem (etwas schwurbelig)