Zunächst vorweg: da ich zur Zeit krank das Bett hüte – bietet sich die nun “freie Zeit” (neben ausgiebiger Beschäftigung mit den Krankheitsbegleiterscheinungen) gerade zu an, um aufzuräumen, unerledigtes endlich anzugehen und wieder etwas mehr Leben in die Bude des Kernbeißers zu bringen.
Doch zurück zum Thema. Digitales Aufräumen beinhaltet heute ja nicht mehr nur eine möglichst eingängie Datei- und Ordnerstruktur, sondern hat sich auch auf das Internet ausgeweitet. Nicht nur, dass bekannt ist, dass Personaler heute nach Spuren der Bewerber in den vielzähligen Social Networks suchen, auch der Druck, immer und überall zum digitalen Grundsummen beitragen zu müssen kann belastend sein, wie bei Praegnanz nachzulesen ist.
Die Idee ist – für mich – hoch nachahmenswert, allerdings kämpfe ich dabei mit zwei Hürden, die das Leben schwer machen.
- Ich weiß nicht mehr, bei welchen Social Networks, Websites, Communities ich angemeldet bin (teils habe ich die betreffende Website nur kurz genutzt – beispielsweise um sich vor einer Bewerbung über Konkurrenten oder den potentiellen Arbeitgeber zu informieren)
- Wenn ich weiß, dass ich irgendwo angemeldet bin, heißt dies nicht automatisch, dass ich auch noch weiß mit welchem Passwort, Nutzernamen oder welcher Email-Adresse (meine Anmelde-Adresse ändere ich aus Spam-Gründen regelmäßig)
Ein Schrei nach Hilfe? Nein, ich muss wohl an meiner Gelassenheit gegenüber den Netzwerk-Leichen arbeiten…